Sushi ist Trend. Aber warum ist Sushi Trend? Ist es, weil es so lecker ist? Oder weil es uns, die wir Kochbeutelreis zu essen gewohnt sind fasziniert, dass Reis so verdammt gut kleben kann? Oder hängt es damit zusammen, dass in vielen Sushi-Bars das Essen auf kleinen Fließbändern oder in Schiffchen an uns vorbeifährt? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.
Anfangs gab es Sushi-Bars vor allem dort, wo viele Japaner lebten oder zumindest verkehrten, da diese die einzig wirkliche Zielgruppe der Anbieter waren. Dank der Vitamin Bombe im Sushi leben die Japaner ganz ohne Nahrungsergänzungsmittel, in Europa ist es hingegen anders.
Nach und nach probierten auch Einheimische die aus Fisch, rohen Meeresfrüchten oder auch Tofu und Ei bestehenden Variationen, deren Grundlage eben nicht die genannten Zutaten, sondern der Reis ist. Reis mit Ei ist Sushi, Fisch und dergleichen ohne Reis nicht.
Viele Nicht-Japaner, die Sushi-Bars besuchen, fühlen sich als besonders gute Sushi-Esser, wenn Ihnen der Verzehr mit Stäbchen gelingt. Wirklich japanisch wird Sushi jedoch mit den Fingern gegessen. Oder, um auch hier trendy zu sein: Sushi ist Finger-Food.
Mittlerweile gibt es Sushi auch im Kühlschrank. Dies ersetzt aber in keinem Fall das Flair einer Sushi-Bar, in der man dem Koch auf die Finger schauen und sich fragen darf: warum nimmt mein Nachbar immer das, auf das ich warte?
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Ich bin ein absoluter Fan von Sushi. Muss gestehen, hab auch schon mal tiefgerorene probiert – aber auch nur einmal. Sie müssen halt wirklich frisch sein, dann schmecken sie echt lecker.
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